Trainerwechsel beim SVS II: Langefeld folgt im Sommer auf Bothen!

Johannes Bothen und sein Co-Trainer Thomas Luyven werden den Bezirksligisten SV Sonsbeck II im Sommer verlassen. Tobias Bogedain aus dem Fußballvorstand bedauert den Entschluss des Trainerteams.

Johannes Bothen (re.) und Thomas Luyven verlassen die Sonsbecker Reserve im Sommer.

„Wir hätten gerne mit beiden verlängert. Aber wir respektieren ihre Entscheidung. Für sie waren die letzten zwei Jahre kräftezerrend. Ich hätte ihnen noch eine Saison mit einem kompletten Kader in einer normalen Spielzeit gegönnt.“
Der 34-jährige Bothen wird dem Verein aber weiter treu bleiben. In Zukunft streift er sich das Trikot der Alt-Herren-Mannschaft über. Für ihn sei es keine leichte Entscheidung gewesen, meint Bothen, der seit 2009 für die Sonsbecker „Reserve“ aktiv ist. Erst als Spieler, dann als spielender Co-Trainer und die vergangenen vier Jahre als Cheftrainer. In der Saison 2018/2019 feierte er mit seiner Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksliga. Bothen: „Es war ein tolle Zeit, und ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich hier meine ersten Trainer-Erfahrungen sammeln konnte.“

In den Gesprächen zur kommenden Saison habe es zwischen Vorstand und Trainern bezüglich „der sportlichen Ausrichtung unterschiedliche Vorstellungen“ gegeben, so dass „wir nicht auf einen Nenner kamen“, sagt Bothen. „Für mich war die zweite Mannschaft immer eine Herzensangelegenheit. Wir gehen nicht im Groll auseinander“, erklärt Bothen, der für neue Traineraufgaben offen ist. „Wenn ein attraktives Angebot aus der näheren Umgebung kommt, wäre es immer eine Überlegung wert. Ich hoffe, dass ich in naher Zukunft auch den zweiten Teil meiner Ausbildung zur B-Lizenz beenden kann.“https://8c79d197fbc5ee7d30a1232ef351a160.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Den neuen Coach des SV Sonsbeck II möchte Bogedain zeitnah bekanntgeben: „Wir befinden uns in guten Gesprächen. Ich hoffe, dass ich innerhalb der nächsten zwei Wochen Vollzug melden kann.“ Tobias Bogedain teilte noch mit, dass im Sommer neun Spieler aus der A-Jugend in die „Reserve“ aufrücken werden.

Ehemaliger Landesliga-Co-Trainer übernimmt die ,,Zweite“ im Sommer

Bezirksligist SV Sonsbeck II hat für die neue Spielzeit einen Nachfolger für Johannes Bothen gefunden. So wird Daniel Langefeld als Chefcoach in den Willy-Lemkens-Sportpark zurückkehren. Er war in der Oberliga-Saison 2014/2015 Co-Trainer von Thomas Geist.

Daniel Langefeld.

„Daniel gehörte zu den Wunschkandidaten für die zweite Mannschaft“, sagt Tobias Bogedain, der Sportliche Leiter. Und er meint weiter: „Unsere Vorstellungen passen gut überein. Mit ihm haben wir einen qualifizierten Trainer mit einer A-Lizenz gefunden, der sich auf die Arbeit mit einer sehr jungen Mannschaft freut und die Rasselbande durch die Bezirksliga führen wird. Die Weiterentwicklung von jungen Spielern liegt ihm am Herzen. Das passt für uns wie die Faust aufs Auge.“

Der 42-Jährige Langefeld ist verheiratet, Vater eines Sohnes und wohnt in Straelen. Als Spieler war er beim SV Straelen, VfB Kleve, VfL Bochum, SG Linden/Dahlhausen, TSV Wachtendonk/Wankum und Union Nettetal aktiv. In Sonsbeck hatte Langefeld auch die B-Jugend trainiert. Seine weiteren Stationen: SV Straelen (ebenfalls B-Junioren), TuS Xanten sowie Hamborn 07. Zuletzt stand der Coach in der Saison 2018/19 beim B-Ligisten SV Menzelen an der Seitenlinie.https://8c79d197fbc5ee7d30a1232ef351a160.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Auch bei Kaderplanung ist Bogedain ein ganzes Stück weitergekommen. 20 Spieler haben ihre Zusagen gegeben. Der 20-jährige Stürmer Tomek Wojciechowski kommt vom A-Ligisten Arminia Kapellen/Hamb, aus der Jugend des SV Budberg wechselt Kaan Gündogdu zu den Rot-Weißen. Gündogdu ist für die Zehnerposition geplant. Den Verein verlassen werden Lukas Maas, der sich dem Ortsrivalen TuS Xanten anschließen möchte, und Florian Preuß, der sich in Richtung VfL Repelen verabschiedet.

„Das Gerüst steht. Jetzt fehlen noch ein paar Feinheiten. Wir suchen noch einen Co-Trainer und hoffen auf zwei bis drei weitere Neuzugänge – gerne für die Verteidigung und den Angriff“, so Bogedain.

Quelle: Rheinische Post

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